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Ralph Baumann

Ralph Baumann

Samstag, 24 Dezember 2022 17:28

Schnee auf den Kanaren …

Nachdem wir seit November wunderschönes auf den Teneriffa wunderschönes Wetter hatten, haben wir uns am 20ten Dezember von Radazul nach San Miguel in die „Marina Amarilla" verlegt. Dort liegt unser Freund mit der VOYAGE seit Monaten und kehrte von einem DE-Trip an diesem Tag wieder zurück. Eigentlich eine sehr schön gelegene Marina. Leider sind die Betreiber eine echte Katastrophe ! Wir hatten ca. 6 Wochen vor Ankunft einen Liegeplatz angefragt, welcher idealerweise in der Nähe der VOYAGE liegen sollte. Dieser wurde uns auch bestätigt. Am Tage unserer Abreise aus Radazul, am 20.12.2022 haben wir nochmals eine Buchungsbestätigung für diesen Platz zugestellt bekommen. Grosse Freude ! Bei der Ankunft, wenige Stunden später, wurde uns jedoch erklärt, dass dieser Platz mit einem defekten Schiff belegt sei und daher nicht von uns genutzt werden könne. Beim abendlichen Besuch der VOYAGE stellten wir jedoch fest, dass dieser Platz leer ist ?? Am nächsten Morgen war ich dann nochmals in der Marina um zu fragen ob wir nicht doch noch verlegen könnten, ist der Platz doch frei. Antwort: Nein, das geht nicht, da dieser Platz für ein anderes Boot vergeben sei, welches heute ankomme. Kurzum: Der Platz blieb bis zu unserer Abreise leer. Wir können uns das nur mit Bosheit oder schlechter Organisation erklären. Beides spricht nicht für die Marina. Ähnliche Stories haben wir in den wenigen Tagen dort jedoch auch von anderen Yachties vernommen. Andere unterstellen Bosheit und vieles deutet darauf hin, dass sie nicht unrecht haben mögen.

Aufgrund dieser Erfahrung haben wir die gebuchten (und im Voraus bezahlten) Tage in Anspruch genommen und am 25.12.2022 planmässig nach La Gomera verlegt. Eine super schöne Überfahrt. Mit 30 Meilen eher eine Sprintetappe. Dieses jedoch mit viel Sonne, fast keiner Welle und zur Hälfte auch noch Wind aus der richtigen Richtung. Die BELUGA hat enen glatten 8kn Schnitt hingelegt. Wir werten dieses als Zeichen, dass wir wohl nichts falsch gemacht haben :-))

In der „Marina Gomera“ angekommen schlägt uns sehr viel Freundlichkeit entgegen. Na das ist doch mal ein angenehmes Erlebnis, hier fühlen wir uns seit der ersten Minute zu Hause. Die Marina liegt in San Sebastian, einem kleinem sehr geschützten Örtchen, malerisch zwischen Bergen gelegen. Nachdem die BELUGA fest gemacht war, gönnen wir uns ein Anlegerbierchen und freuen uns über nahezu 30°C Lufttemperatur. So klang ein schöner Segeltag aus. Unseren frischen See-Aal haben wir als Abrundung eines sehr schönen Seetags und als "Sahnehäubchen" verspeist. Nachdem in den letzten Tagen nicht sehr viel Schlaf möglich war – mussten wir doch unser Wiedersehen mit der VOYAGE gebührend feiern – gingen wir dann auch früh in die Koje.

Nachts kam leichter Regen auf, auch durch die Luke in meine Koje :-( Gegen morgen etwas wahrnehmbare Bootsbewegung, aber nicht Besonderes. Wie gewohnt wache ich recht früh auf und finde mich um 07:00 in einem saukalten Cockpit mit meinem Kaffee wieder. Was ist denn hier los ?? Dass das Wetter sich ein wenig verschlechtert war dem Wetterbericht zu entnehmen. Aber so eine Affenkälte ? Wir haben nur noch 16°C ! In Deutschland wird 16°C als saukalt zu beschreiben Gelächter auslösen, aber wenn die Monate zuvor nicht unter 20°C waren ist man halt verwöhnt :-))

Kurz darauf erhalten wir per Whatsapp Bilder aus Teneriffa. Kaum zu glauben. Es hat auf Teneriffa geschneit !  Unsere Freundin Kathy hat uns die Bilder eines weit nach unten verschneiten Teide zugeschickt ! Es gibt’s ihn als doch … den Winter auf den Kanaren. Wir schätzen, dass es über Nacht bis fast auf 1500mtr herunter geschneit hat. Das haben wir nun davon, dass wir Deutschland das schöne Wetter zugeschickt haben … jetzt haben wir den Winter hier. Den gesamten Tag hören wir im Radio, dass auf Teneriffa und umliegenden Inseln (so auch Gomera) Unwetter-Alarm herrscht ! Der Atlantik vor unserer Marina tobt ordentlich. Wellen über 3mtr und Windgeschwindigkeiten bis zu 40kn. Das entspricht etwa 8 Bft und erinnert uns an Cherbourg! Da möchte man nicht unbedingt auf dem Wasser sein müssen. Wieder mal: Nix falsch gemacht !

Die Vorhersage für die nächsten TageSo beschliessen wir heute, am 26.12.2022 einen Faulen zu machen. Standheizung an und einfach Beine hochlegen. Auch nicht schlecht ! Keine Landgänge, keine Kneipenbesuche … nur Ruhe ! Außerdem ist Weihnachten auf La Gomera und es haben sowieso fast alle Läden und Kneipen hier geschlossen. Richtig so. Die Einheimischen sind ansonsten bis zu 7 Tagen die Woche beschäftigt, so sollten sie auch Weihnachten ihre Ruhe geniessen können. Unser kühler Schrank ist voll mit Leckerigkeiten und Getränken, die Marina ist sehr schön und sehr geschützt … Hang loose and stay tuned.

Das gibt mir persönlich endlich wieder Zeit in unserem „Bord-Stress“ auch mal wieder einen Blogbeitrag zu machen … Danke liebes Wetter !

Deutschland: Genießt alles was von der durch uns auf den Weg geschickte Wärme noch bei Euch ankommt …

 

In diesem Sinne, bleibt uns gewogen ...

Sabine & Ralph



Mittwoch, 23 November 2022 15:23

Entdeckung der Kanaren

Die Geschichte der Kanarischen Inseln umfasst die vorkoloniale und die koloniale Geschichte sowie die Ära bis in die Gegenwart der heute politisch zum Königreich Spanien, aber geografisch zu Afrika gehörenden Inselgruppe der Kanaren im Atlantik.

Die vorspanische Zeit lässt sich durch archäologische Funde bis in das 10. Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgen. Sie wird eingeteilt in die Zeit der Entdeckung und ersten Kolonisation durch die Phönizier und Römer von etwa 1000 v. Chr. bis 400 n. Chr., die Zeit der Isolation von 400 n. Chr. bis zum Ende des 13. Jahrhunderts und die Zeit der Wiederentdeckung der Inseln durch europäische Seefahrer. Auf die Zerstörung der Inselkulturen vom Beginn des 14. bis zum Ende des 15. Jahrhunderts folgte ab dem frühen 16. Jahrhundert die Integration in den kastilischen/spanischen Staat.

Zwischen 1403 und 1477 entsprach das Vorgehen bei der Unterwerfung der Kanarischen Inseln einem mittelalterlichen Schema: Der potentielle Eroberer wurde als Vasall des Königs zum Herren über die Inseln ernannt, die er dann auch praktisch zu beherrschen versuchte. Dabei handelte es sich üblicherweise nicht um eine militärische Eroberung. Wenn es zu militärischen Auseinandersetzungen kam, werden diese besser als eine Reihe von Scharmützeln bezeichnet. In keinem Fall kann man die Handlungen als Kriegshandlungen von großem Umfang bezeichnen, weil die Kräfteverhältnisse der Eroberer und der Eroberten auf diesen Inseln sehr ausgeglichen waren.

Anmerkung: Ein Schelm wer hier parallelen zur heutigen Zeit und der herrschenden Despoten sieht. Die russischen Kriegsherren scheinen sich sehr alter Techniken zu bedienen.

Das traf auch auf die mit der Unterwerfung verbundene Christianisierung zu. Selbst wenn die Einwohner einer Insel getauft waren, waren sie häufig, besonders durch mangelnde Information, weit entfernt von einer christlichen Lebensweise. In den ersten Jahren beschränkte sich die Herrschaft der Señores oder ihrer Gouverneure in vielen Fällen auf die Gruppe der europäischen Siedler und auf Gebiete im näheren Umfeld der Befestigungsanlagen. Den Herren oblag die Verbesserung der Infrastruktur, sie waren Patrone aller Gemeindekirchen, sie zogen für den König die Zölle und Steuern ein, sie besetzten die Stellen in den neu geschaffenen Verwaltungen und an den Gerichten und sollten die Inseln gegen Angriffe von außen verteidigen.

Anmerkung: Auch die heiligen Herren der Kirchen hatten hier mitgespielt. Wie immer gings um Geld und Macht. Nicht nur der Kurie sondern auch Geld und Macht den kirchlichen Herrschern.

Eroberung der Insel Teneriffa

Nachdem Alonso Fernández de Lugo in den Jahren 1492 und 1493 die Bevölkerung der Insel La Palma unterworfen hatte, einigte er sich mit der Krone von Kastilien auf die Bedingungen der Eroberung der Insel Teneriffa. Die Einzelheiten wurden in den Capitulaciones de Zaragoza festgelegt, die Königin Isabella und König Ferdinand im Dezember 1493 ausstellten. Alonso Fernández de Lugo gründete eine Gesellschaft mit einer Reihe von Geldgebern aus Sevilla und Militärpersonen, die durch den zu erwartenden Gewinn der Aktion entschädigt werden sollten.

Christoph Kolumbus

Christoph Kolumbus machte auf der Insel La Gomera seine letzte Zwischenstation, bevor er am 6. September 1492 zu seiner Reise nach Indien aufbrach, mit der er aber, wie bekannt, Amerika erreichte.

Die kleine Flotte von Kolumbus hielt sich zuvor fast vier Wochen zwischen den Inseln Gran Canaria und La Gomera auf, wobei sie technische und logistische Unterstützung von den Inseln erhielt. Die Karavelle La Pinta hatte einen schweren Ruderschaden und leckte. Kolumbus ließ auch die Takelung dieses Schiffes und möglicherweise die der Karavelle La Niña ändern. Diese Reparaturen wurden auf Gran Canaria durchgeführt, wahrscheinlich in der Bucht von Gando, wo heute der Flughafen Gran Canaria liegt.

So ähnlich machen wir das aktuell auch. Wir haben nicht auf Gran Canaria, sondern auf Teneriffa einen Stützpunkt, bei dem wir die aktuellen Aufgaben mit der üblichen Bordhektik erledigen: Frühstück bis 13:00, arbeiten bis 17:00 und dann Zubereitung des Abendessens. Ich vermute Kolumbus war hier fleissiger, daher konnte er das Ganze auch in vier Wochen erledigen. Wir haben vor, in Radazul in Summe fast zwei Monate - bis 20.12. - liegen zu bleiben.

Wir haben danach aber nocht nicht vor die 7 Inseln der Kanaren in Richtung "Indien" zu verlassen. Das wollten wir erst zum Jahreswechsel 2023/2024 machen. Unser "Indien" wird dann "Brasilien" heissen. Solange geniessen wir die Schönheiten der Inselwelten im Süden. Ab 2024 wird der Weg gen Süden immer kälter werden, statt wir bislang immer wärmer. Zumindest zwischen Recife und Patagonien. Wenn wir ums Kap Hoorn rum sind, dann könnten wir - zumindest theoretisch - tatsächlich Indien entdecken. Wollen wir aber nicht. Kolumbus hat's ja auch nicht geschafft :-))

Die Eroberung Teneriffas durch die BELUGA

Wir werden uns die historischen „Vorbilder“ nicht zu Herzen nehmen. Wir rauben mit der Kamera und Steuern treiben wir nicht ein, sondern bezahlen diese im Rahmen unserer Einkäufe. Wahrscheinlich deswegen haben wir nicht das Zeug zu grossen Despoten … und darauf sind wir stolz ! Auf einigen unserer Eroberungszügen konnten wir sehr schöne Fotos machen und die Stimmungen einfangen. Einige davon seht ihr in diesem Blog. Die gesamten Aufnahmen findet ihr wie immer im „Verklicker“ der vergangen Monaten Oktober und November.

„Good Bye“ in Porto de La Cruz

Sehr gute Freunde von uns waren auf Teneriffa. 14 Tage in einer Ferienwohnung. Ihre Tochter lebt in Santa Cruz. Familien und Enkelbesuch ...
So war es uns eine grosse Freude von Lanzarote nach Teneriffa zu segeln, um nahe Santa Cruz eine Marina zu finden. Diese ist Radazul. Wie bereits berichtet sehr verschlafener Ort und sehr ruhig. Wir liegen hier wie in Abrahams Schoss und haben dennoch lediglich 15Min bis Santa Cruz. Die Freunde reisten am vergangenen Wochenende wieder ab in die Heimat. So war es uns eine Ehre sie nochmals hier auch Teneriffa zu besuchen und nutzen dies für eine Expedition per Bus nach Purto de la Cruz.

 

Uns erinnerte Puerto de la Cruz sehr an Mallorca: Sehr viele Deutsche und noch mehr Tourismus Angebote. Eine Kneipe reiht sich an die Andere. Nur einen Balneario (Ballermann) haben wir vermisst … oder auch eher nicht. An unserem Besuchstag war es recht windig. Der kommt auf den Kanaren in den meisten Fällen aus Norden. Die NW-Seite ist daher für Wellen sehr exponiert. Wir waren froh hier von Land aus Fotos zu machen und nicht an der Küste entlang segeln zu müssen. Wellenhöhen von 2-4 Meter steilen sich an der Küste auf. Das führte zu einem Badeverbot an den sehr sauberen Stränden. Ein El Dorado für Surfer ? Wir konnten sehr gepflegte Parkanlagen, sehr saubere Strassen und kaltes Bier finden ... Lasst Euch gerne von den Bildern beeindrucken.

In mehreren Tagen haben wir Santa Cruz und einige Vorstädte erkundet. LIDLs, MERCADONNAs und Carrefours gefunden. Media Markt scheint hier ebenfalls sehr gut vertreten zu sein. Fast wie zu Hause. Zum Glück nur „fast“. Wir haben hier tagsüber immer mehr als 20°C und bei Nacht nicht weniger als 16°C und immer windig. Perfektes Wetter also.

 

 

Weitere Eroberungen geplant

Teneriffa scheint ein El Dorado für Wanderer zu sein. Viele Wanderwege. Vorbildlich sind diese alle per Öffis=Bus zu erreichen. Die Busse sind hier im Vergleich mit Deutschland sehr günstig. Zahlen wir für 2 Personen von Radazul nach Santa Cruz für 10km insgesamt 2,8€. Zum Vergleich: Der Zug zwischen Friedrichshafen und Meckenbeuren (ebenfalls 10km) kostet für eine Person bereits über 4€. Mögliche Wanderungen führen zwischen 1h und 8h durch sehr bergiges Gelände. Es gibt auf Teneriffa halt nur zwei Richtungen: AUF oder AB !

In der, von uns gar nicht so empfundenen, Vorweihnachtszeit haben wir also noch reichlich zu tun. Auch wird die Liste der Wünsche für Arbeiten an der BELUGA immer lang genug sein, um auch mal einen regnerischen Tag überbrücken zu können. Zwischenzeitlich besteht unsere „Open Items“ Liste zum Glück nur noch aus „Kann“ Aufgaben. Einfaches Projektmanagement also …

In eigener Sache

Was wir bereits selbst wahr genommen haben ist, dass unsere Website recht lange Ladezeiten zu haben scheint. Erste Analysen ergaben, dass die ersten 7 bis 10 Sekunden gar nichts passiert. Erst dann wird die Website aktiv. Woran das liegen kann, versuche ich derzeit mit Hilfe des Providers heraus zu finden. Ich hoffe, bald Besserung verkünden zu können.

Bleibt uns gewogen

Sabine & Ralph

 

Samstag, 12 November 2022 09:32

Eine gute Woche Santa Cruz

Bereits seit dem 1. November sind wir in Radazul. Wir haben den kleinen Ort lieben gelernt. Sehr ruhig gelegen und nahe an allen, für uns wichtigen Plätzen. Mit dem spanischen ÖPNV sind wir in Handumdrehen in der Hauptstadt Teneriffas, in Santa Cruz. Auf dem Weg finden sich jede Menge Supermärkte, Baumärkte und Elektronikmärkte. Für die „hartnäckig deutschen“ gibt’s auch jede Menge LIDL Filialen. Wir haben es sogar geschafft, Brezeln und Laugenweckle zu beschaffen.

Zwischenzeitlich hat uns die VOYAGE in Radazul besucht. Gemeinsam unternehmen wir Ausflüge nach und rund um Santa Cruz. Gestern war unser zweiter Santa Cruz Ausflug. Diesmal stand Sightseeingtour auf dem Programm. Wir haben uns die grosse Markthalle angesehen. Auf mehreren Stockwerken gibt Lebensmittel satt zu kaufen. Von A, wie Avocado bis Z, wie zappelnde Fische gibt hier alles. Schweine- und Rindfleisch, Würste alle Arten, einheimischen Käse und auch fremden bis hin zu allem was im Meer zu kriegen ist. Das Ganze schließt um 14:00 daher haben wir den Besuch zuerst gemacht. Zum Glück hatten wir erst kurz zuvor gefrühstückt.

Danach gings quer durch die Innenstadt von Santa Cruz zum Hafen. Auf dem Weg liegt ein künstlicher See, unter dem sich ein Museum befindet. Hier sind neben vielen geschichtlichen Fakten auch Teile der Stadtmauer zu bestaunen und … wie überall auch Relikte kriegerischer Vergangenheit. Kanonen, Uniformen und Waffen.

Schließlich am Hafen angelangt, können wir „Fred Olsen“ beobachten. Hier fahren von besagter Firma jede Menge Schnellfähren, meiste Katamarane, von Insel zu Insel. Ankommen, ausladen, einladen und weg hier … so scheint das Programm der Fähren. Schnellstmöglich von Insel zu Insel ist ihr Auftrag und den erfüllen „Fred Olsen“ und „ARMAS“ recht gut. So beobachten wir das bunte Treiben rund um die Schnellfähre.

 

 

 

 

 

 

 

Danach geht’s per ÖPNV zurück nach Hause auf die BELUGA und VOYAGE. Die spanischen Busse, sowohl an Festland als auch hier, sind zuverlässig, verständlich im Fahrplan und preislich sehr attraktiv. Für ca. 1,5€/p.P fahren wir die knapp 10km lange Strecke von Radazul bis Santa Cruz, für knapp 6€ fuhren wir einmal die Insel längs (ca. 50km). Bei diesen sehr moderaten Preisen ist auch nachvollziehbar, warum die Busse angenommen werden.

Am Abend gehen wir in einem der Marina-Restaurants essen. Lecker Fleisch und Salat. Soll ja sehr gesund sein, lecker ist's allemal.

 

 

Falls es Euch interessieren sollte: Aktuell haben wir nächtliche Mindesttemperaturen von knapp unter 20°C, tagsüber Höchsttemperaturen von ca. 25°C. Das Wasser, in welchem man noch problemlos baden kann hat derzeit ca. 26°C.

 

 

Samstag, 12 November 2022 09:20

Gender*innen (m/w/d)

Der Schutz von Intressen scheint in der deutschen Sprache bzgl. des genderns Einkehr zu finden. Aus meiner Sicht jedoch ein wenig zu theatralisch, zu medienhaschend und auch viel zu undifferenziert. Was meine ich damit: Jeder TV-Sprecher und Zeitungsschreiber muss, wenn er was auf sich hält, aktiv gendern und das möglichst sichtbar und hörbar. ICH KANNs AUCH !

 

Überlieferte Ausdrücke, welche es seit velen Jahren gibt, werden zu "non grata" verurteilt. Wir dürfen kein Zigeunerschnitzel mehr haben, keine Mohrenköpfe, keine Negerküsse, ... aber als gute Deutsche behalten wir unseren „Führerschein“ ! :-))


In Deutschland – vermutlich auch in anderen Ländern – müssen Männlein und Weiblein gleich gestellt werden.

Seit einiger Zeit gibt’s hier auch den Mensch namens „Divers“. Weder männlich noch weiblich ? oder bezeichnet „Divers“ männlich und weiblich ? Vergisst man z.B. bei einer Stellenausschreibung eines der 3 Geschlechter zu erwähnen, kann dies zu empfindlichen Strafen führen. Unvorstellbar scheint beispielsweise die legale Suche nach einem dunkelhäutigen, männlichen Hauptdarsteller :-) oder ?

Hier auf Teneriffa haben wir (mit einem fetten Schmunzeln) die Krönung der Interessenvertetung gefunden.

Die Diversen aus Macaronesien haben ein "Clubheim" ?

Müsste man das in Deutschland nicht eher

Beziehungsoffene

Macaronesian M/W/D

formulieren ?? Ansonsten wäre es doch eine Abgrnzung der m und w wink

Oder sind die diversen aus den guten französischen Macarons hergestellt ? Oder haben wir die Sache grundsätzlich falsch Verstanden ? oder falsch verstehen wollen ? zum Glück ist UK aus der EU ausgetreten, denn sonst müssten sie mglw. ihre Sprache zur Unmissverstädnlichkeit in der EU ihre Sprache anpassen. Jede Wette: der Antrag käme aus DE ? Wir wollens am Ende des Tage dann doch nicht so genau herausfinden und belassen es bei diesem Foto !

innocentKlarstellung:

Ich Ralph, der Autor, bin absolut für die Gleichberechtigung von Menschen; egal welchen Geschlechts, welcher Hautfarbe und Gesinnung ! Ich hab nur Mühe zu verstehen, warum das Thema Gleichberechtigung, speziell in Deutschland,  derart auf die Spitze getrieben werden muss – by the way – ohne es wirklich ernsthaft umzusetzen. Über derart viel wirkungsloses Getöse scheint uns die Sprache nicht das Allerwichtigste zur Etablierung einer echten Gleichberechtigung zu sein.

Andererseits liebe ich Wortspiele und dieses hat sich förmlich aufgedrängt :-)

In diesem Sinne nehmt diesen Beitrag mit Humor !

Freitag, 04 November 2022 09:56

Teneriffa at its best

Das letzte mal hatten wir unseren lieben Freund Jochem von der VOYAGE in Vigo gesehen. Dort wollte er verständlicherweise nicht 7 Wochen warten, bis unser Schanzkleid auch soweit wäre. Er entschloss sich dann, schweren Herzens wegen der schönen gemeinsamen Zeit, dennoch weiter zu fahren. Absolut nachvollziehbar …

… nach fast 4 Monaten treffen wir uns auf Teneriffa. Ein großes Wiedersehen. Wir wollten uns in die Marina nach Sao Miguel einbuchen. Das dortige Personal scheint bei der Ausbildung von Bürokraten eine führende Rolle zu haben: Nachdem wir Ihnen alle üblichen Papiere zukommen ließen, wollten sie den Personalausweis per Mail. Was ich auf ungesichertem Mailweg verweigerte. Ich wurde dann gezwungen, entweder Personalausweis vorab oder kein Liegeplatz. Mit einer gekennzeichneten Kopie meines Ausweises ging die Mail unter Androhung von Konsequenzen in die Marina, mit der Bitte nun doch bitte bis 14:00 zu antworten. Um 16:00 lief unsere Option in einer anderen Marina ab … und spanisches 14:00 wird gerne auch mal ne Stunde später.

Am nächsten Tag um 16:00 erreichte uns eine Mail der Marina aus San Miguel, sie hätten zwischenzeitlich festgestellt, dass sie kein Dokument hätten, welches die Breite der BELUGA beinhaltet. Stimmt ! Kann ich verstehen … diese Info wurde doch nun mal schon vor mehr als 3 tagen versendet. Dass man sich daran nicht erinnert, kann ich nachvollziehen.

Wir werden das Gefühl nicht los, dass wir bei dem Ausmaß an Hirnleistung in der Marina nicht mithalten können und buchen die Alternative in der Marina Radazul. Diese hat den Vorteil sehr viel näher bei Santa Cruz, der Hauptstadt von Teneriffa, zu sein. Knapp 10 Minuten mit dem Bus, nachdem wir zuvor gefühlte 1000 Höhenmeter hinter uns bringen mussten. Radzul liegt an einer steilen Festküste. Die Straßen sind sehr steil gebaut. Eine Bushaltestelle ist 1,5km von der Marina bergauf zu finden … sind wir „Seeleute oder Bergziegen“ höre ich mich sagen. Da war selbst Vigo eine Tiefebene dagegen. Anbei findet ihr einige Bilder aus dem Hafen von Radazul. Wir finden es sehr schön hier. Ruhig, familiär, freundlich. Wir werden hier mindestens für 10 Tage liegen.

Eine weitere Bushaltestelle, welche uns empfohlen wurde, liegt auf gleicher Höhe wie die Marina. Daher einfacher zu erreichen und auch noch direkt am öffentlichen Strand gelegen ! Uns wurde erzählt, dass der einzige Bus alle 30 Minuten nach Santa Cruz zum ZOB fährt. Super ! Wir laufen dorthin und warten, warten, warten, warten … nach ca. 40 Minuten beschliessen wir die andere (höher gelegene) Bushaltestelle zu suchen, da wir befürchten mussten, dass diese Bushaltestelle wohl nicht von allen Bussen angefahren wird. Alle 30 Minuten müsste ja mindesten einmal nach 40 Minuten erreicht worden sein ? Oder ? … sich sollte für diese Rechnung vielleicht in San Miguel um Unterstützer bitten ? :-))

Lange Rede, gar kein Sinn: Wir fuhren mit dem Bus nach erfolgreicher „Bergwanderung“ bis Santa Cruz. Linie 138. Von dort ging es mit einem anderen Bus (Linie 111) bis San Miguel. Dort hatten wir nämlich eine Einladung von der VOYAGE. Es sollte einheimische und davon auch noch ausgesuchte Leckerigkeiten geben. Ab 14:00 ! Daher starteten wir bereits um 10:00 in Radazul um zum Bus zu kommen. Gegen 14:30 waren wir dann auch schon da ! Ging aber mal schnell für die 50km. Grund: Der Bus 111 fährt von Santa Cruz bis Los Gigantes im Süden, hält aber an jeder Milchkanne. Zu allem Überfluss hatten dann auch noch 2 britische Touristinnen den Bus zu 20 Minuten Startverspätung gebracht. Naja, seit YANMAR wissen wir ja, was Geduld bedeutet. Hier waren ja nur Minuten. Bei YANMAR waren es dann Monate dank der Yacht werft dann ein Jahr. Solange hatten wir jedoch nicht vor, in einem Bus auf Teneriffa zu verbringen :-)) Kleine Anekdote am Rand: Sabine und ich rätseln welche Fabrikat der Bus wohl sei. Da ging bei strahlendem Sonnenschein plötzlich der Scheibenwischer an. Sabine und ich waren uns sofort einig, das muss ein Mercedes sein. Dieses Phänomen hatten wir bislang bei allen Mercedes Fahrzeugen ebenso erlebt. Beim Aussteigen ein Blich aufs Typenschild: Ein Mercedes !

Nach wenigen Metern Fußmarsch waren wir dann am Ziel. Die VOYAGE hatte nicht zu viel versprochen ! Eine Leckerigkeiten nach der nächsten. Bei jedem Gang ein spezieller Wein, kredenzt von einem Kenner: Stephane ! Von ½ Drei bis 6 Uhr durften wir schlemmen und schnacken. Eine sehr gelungene Veranstaltung ! Was für ein Wiedersehen mit der VOYAGE.

Gegen Mitternacht waren wir dann wieder auf der BELUGA zurück. Glücklich, immer noch satt und zufrieden. Dieses Erlebnis wird uns sicherlich noch lange in (Geschmacks-) Erinnerung bleiben.

Gestern (Donnerstag, 3.11.) haben wir dann „kleines Programm“ gemacht. BELUGA runter waschen um sie vom Salz zu befreien, war alles für was wir uns begeistern konnten. Nun strahlt die BELUGA wieder, wie üblich. Heute (Freitag, 4.11.) werden wir uns noch um einige Verbesserungen auf der BELUGA kümmern. So soll beispielsweise unsere Be-und Entlüftung des Maschinenraums nicht nur via Temperatur, sondern auch via Nachlauf, 30 Minuten nach abstellen der YANMAR Maschine ebenfalls ausschalten. Ist nicht lebenswichtig spart aber unterwegs einiges an Strom. Solche und andere „Stromsparer“ wollen wir heute mal angehen.

 

In diesem Sinne: Viele Grüße von Teneriffa und

Bleibt uns gewogen !

 

Sabine & Ralph

Mittwoch, 02 November 2022 09:59

5000 - 30 - 20

Am Montag, dem 31.10 2022 haben wir die Marina Rubicon in Playa Blanca auf Lanzarote gegen 13:30 verlassen. Es waren sehr schöne und erholsame 10 Tage hier. Wir haben die Insel zum Teil erkundet und viele schöne Plätze gefunden. Auch wenn die Insel Lanzarote von See aus eher nach einem "verlassenen Steinhaufen" aussiehet, die Insel hat ihren eigenen Charme. Lanzarote hat es verdient erkundet zu werden und wir haben uns geschworen, hier waren wir nicht das letzte mal !

Sicherlich wird sich der eine oder andere fragen, was das für eine seltsame Zahlenkombination sein soll ! Anbei die „Gebrauchsanweisung“ für diese Zahlen:

 

 


 5000

Wir sind mit der BELUGA zwischenzeitlich über 5000 nautische Meilen (NM) unterwegs. Um genau zu sein, sind es 5.923NM. Für die metrischen Statistiker unter unseren Lesern sind das 10.969 Kilometer. Ist dann schon einiges an Strecke.

 

 


 

30

Als wir gestern auf Teneriffa in der Marina Radazul festgemacht hatten, durften wir das glasklare und saubere Wasser bestaunen. Die Wassertemperatur wurde hier im Hafen dann mit 30°C angezeigt. Wenn das nicht mal zum baden und schwimmen einlädt.

Bei unserer Überfahrt von Lanzarote nach Teneriffa steigerte sich die Wassertemperatur von 28°C auf eben diese 30°C. Was wir sehr beeindruckend fanden. Wir fragen uns, ob das schon immer so war, oder ob das eine Folge einer klimatischen Veränderung sein kann ?!? Wir werden versuchen das herauszufinden und hier zu berichten


 20

Hier in der Marina von Radazul liegen wir sehr behütet. Rundum steile Felsmauern und die einzige offene Seite ist mit einer sehr hohen Hafenmauer gesichert. Die Einfahrt ist so versteckt, wir haben diese fast nicht gefunden. Wie sollen sich da Wellen zurecht finden ? In diesem sehr sicheren Hafen werden wir für die nächsten 20 Tage liegen bleiben. Wir haben vor das Dorf zu erkunden. Ist eigentlich eher was für Bergziegen. Sehr steile Straßen und wohnen an der Felswand sind die Konsequenzen einer, durch steile Berge sehr geschützten Lage. Wie überall im Leben so auch hier: Alles hat eben 2 Seiten …


 Angriff aus dem Nichts

Wenige Meilen vor unserem Zielhafen Radazul haben die Teneriffaner (oder wie immer sie genannt werden sollen) einiges an Entertainment geboten. Auf Sportbooten, welche eine moderne Elektronik betreiben (NMEA 2000) kann man für viele Zustände und Ereignisse sog. Alarme setzen. Dann erscheint im Cockpit eine Textmeldung und – ja nach Einstellung – auch ein AIS Alarmton. Für Nicht-Segler in Kürze: AIS (Automatic Identification System) ist ein System bei dem Schiffe sich gegenseitig erkennen können. Das funktioniert mit UKW auf eine Entfernung von über 50km.

Unsere Einstellung erzeugt einen AIS Alarmton, bei einer Begenung in weniger als30 Minuten und einem Abstand von weniger als 1 nautischen Meile (knapp 2 km). Zugegeben das ist eher sehr vorsichtig eingestellt, gibt uns aber den Spielraum in aller Ruhe zu suchen, wo sich der „Gegner“ versteckt hat. So geschehen am Morgen des 1.11.2022 kurz nach 07:00. Kurzer Blick auf den Kartenplotter, um zu erkennen, wo sich der Gegner befindet. „Das kann doch gar nicht sein !“ stelle ich (Ralph) fest. AIS zeigt eine Fähre mit einer in dieser Schriffsgrösse eher unrealistischen Geschwindigkeit. Das muss einer der kanarischen Schnellfähren sein. Mein suchender Rundblick kann kein Objekt erkennen. Die Fähre war aktuell nicht am Horizont zu finden, sollte aber in weniger als 20 Minuten in 0,3NM an uns vorbei gehen. Na da bin ich mal gespannt … und siehe da, wie vorhergesagt: Wenige Minuten nach meinem ersten erfolglosen Blick erscheint ein kleiner Objekt, was rasend größer wird. Rasend im wahrsten Sinne des Wortes. Nach ca. 220 Minuten geht ein großer Fährkatamaran vor uns vorbei. Ich stelle mir die Ausweichmanöver auf deren Brücke echt anspruchsvoll vor. Das stelle ich mir ähnlich anspruchsvoll vor, als mit einer F16 Vollgas durch das befahrene Gotthard Tunnel zu fliegen. Die kommen mit brachialer Geschwindigkeit und -pfeilen wenige Meter vor uns – und auch anderen – schnurgerade vorbei. Ich denke, dass bei der Geschwindigkeit schnelle Kursänderungen nicht möglich sind. Also hängt alles von der Einschätzung der Situation ab. Die Katamaranfähren haben (nicht wie am Bodensee) keinen Vorrang, sondern müssen als „Motorfahrzeug“ jedem Segler und Fischer ausweichen. Nicht schlecht … weiterhin gute Fahrt meine liebe Fähre ….


Wale !

Kurz nachdem wir Santa Cruz, die Hauptstadt von Teneriffa, hinter uns gelassen hatten, schreckt Sabine auf. „DA, DA, DA !“ war zu hören. Macht meine Sabine in müden Zustand nun Werbung für TRIO ? Oder was will sie mir mitteilen ?

Ich schaue in Richtung ihrer zeigenden Hand. Eine Finne im Wasser … und gemächlich kommt der unter der Finne befestigte „Fisch“ auch hinterher. Delfine sind das mal sicher nicht. Die sind eher 10mtr lang und wirken sehr behäbig in ihrer Bewegung. Die Kopfform und Schnauze sind eher rundlich. Das sind WALE ! Nachdem wir aus einem Gebiete kommen, das wegen durchgeknallter Orcas zweifelhaften Ruhm erlangte, schießt uns sofort der „Orca → achte auf Dein Ruderblatt → und nun schon auf Teneriffa“ Gedanke durch den Kopf. Aber Orcas sind das nicht ! Die sind durchweg schwarz und sehen anders aus. Orcas gehören zu Familie der Delfine und sehen daher eher delfinartig aus. Anders als diese. Ralph zückt den Foto um Bilder zu machen … bis dieser jedoch eingeschaltet und scharf gestellt hatte, waren nur noch Wellen auf dem Bild. Vielleicht kann Ralph noch ein Bild nach hinten machen. Ralph geht zum Heck mit Kamera im Anschlag. Plötzlich ein erschreckendes Geräusch … einer der Wale geht im Abstand von weniger als 5mtr quer am Heck vorbei. Er zeigt sich uns … möglicherweise bedeutet das auf walisch „Hau ab, das sind unsere Fische da unten“. Hatten wir eh vor, daher fällt es uns leicht dem Wunsch nachzukommen. Nur eben Fotos gab keine … leider.

Bleibt gesund ihr lieben Wale und nehmt Auch von Schnellfähren in Acht.

In diesem Sinne: Viele Grüße von Teneriffa und

Bleibt uns gewogen !

 

Sabine & Ralph

Donnerstag, 01 Dezember 2022 00:00

Verklicker des Monats Dezember 2022

Impressionen im Dezember 2022

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Donnerstag, 01 September 2022 00:00

Verklicker des Monats September 2022

Impressionen im September 2022

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Wir möchten Dir mit dem Verklicker des Monats gerne viele unserer Bilder und Endirücke zeigen. Einige dieser Bilder wurden in unserern BLog Beträgen verwendet. Alle zu verwenden ist meist zu viel und ... wegzulassen schien uns zu schade. Schliesslich sind wir Schwaben: Weglassen oder gar löschen geht gar nicht :-)

Sonntag, 30 Oktober 2022 19:13

Lanzarote heute - Teneriffa morgen

Wir haben uns einen Mietwagen geliehen. Für 90€/3 Tage schien uns angemessen – auch für einen Fiat 500. Übrigens ein echt hübsches Auto .. unserer mit Convertible = Stoffverdeck. Wir machen uns auf den Weg Lanzarote zu erkunden, Einkäufe zu erledigen und einige interessante Marinas von Land aus zu besuchen.

Lanzarote sieht von See aus, wie ein „lebloser Steinhaufen“. Kaum Häuser oder gar Ortschaften, alles in kargem Steingrau. Von näherem betrachtet wird die Sache aber sehr viel interessanter. Lavagestein in unterschiedlichsten Ausprägungen formt die seltsamsten Gebilde. Straßen schlängeln sich durch den Timanfaya Nationalpark. Eindrücklich und erinnerte mich sehr an meinen Aufenthalt 2010 auf Island. Eigentlich leicht erklärt: Beide Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Naja, aber sooooo ähnlich. Allerdings müssen die Spanier noch ein wenig an ihren Geysiren arbeiten. Die scheinen zur Zeit Urlaub zu haben ? :-) ? Aber dafür haben wie Spanier hier auf Lanzarote deutlich mehr Kamele. Mit denen werden interessierte Touristen durch den Park geschaukelt. Vorbei an den vulkanischen Formen, kleinere Dünen und Wüsten und auch vorbei an den Geysieren, wenn diese wieder aus dem Urlaub zurück sind. Last Euch von den Bildern beeindrucken.

Die 2 beliebtesten Marinas der Kanaren seinen wohl auf Lanzarote. Die #1 ist Marina Calero und die #2 ist Marina Rubicon. Wir besuchen die #1 und stellen fest, dass wir dort sicher auch noch mit der BELUGA aufschlagen wollen. Macht einen sehr familiären aber dennoch professionellen Eindruck. Sehr grosse Freundlichkeit kommt uns entgegen.

Naja und dann noch das harte aber entbehrungsreiche Leben an Bord :-) Wir lassen es uns für ein paar Tage gut gehen. Am Montag, dem 31.10 wollen wir nach Teneriffa aufbrechen. Wir wollen dort unseren Freund Jochem treffen. Unsere Wege hatten sich in Vigo getrennt. In Vigo hatten wir eine phantastische gemeinsame Zeit. Das wollen wir nun auf Teneriffa wiederholen. Er liegt in der Marina San Miguel. Nicht unbedingt die Schönste, aber direkt am Flughafen und eben .. Jochem liegt dort !

Wir fragen eine Liegeplatz per Mail an und stellen fest es geht noch behördlicher als in Deutschland. Wie üblich schicke ich meine Standardmail mit Schiffsdaten und Datum los. Dann erfahren wir, dass sie die Schiffspapiere brauchen, Gesendet … danach stellen sie fest, dass sie auch noch meinen Ausweis vorab – per unverschlüsselter Mail – benötigen. In alter Tradition teile ich denen mit, dass dies gegen die EU Datenschutzverordnung verstoßen und mit Bußgeld belegt werden könne.

Sie beharren auf der Ausweiskopie. Ich sende notgedrungen ein Foto und teile ihnen mit, dass ich Antwort bis 15:00 brauche um meine 2te Hafenplatzoption in Radazul nicht verstreichen zu lassen. Bis 19:00 hören wir allerdings nichts mehr von den Erbsenzählern aus San Miguel. Wir buchen daher (last -minute) die Marina in Radazul. Am nächsten Tag ! Antworten sie dann, ihnen fehlen die Schiffsbreite, und diese sei notwendig um zu buchen. Ich antworte, dass diese nicht (mehr( notwendig sei, wir haben anderweitig gebucht ! Manchmal würde es helfen, die Mails zu lesen, welche man erhalten hat … naja, vielleicht ein wenig viel verlangt.

Marina Radazul hat zumindest einige Vorteile für uns.

  1. Weniger Fluglärm

  2. 10 Minuten mit dem Bus bis zur Hauptstadt Santa Cruz

  3. Einkaufsmöglichkeiten

  4. sehr geschützte Marina

  5. freundliches Personal

Wir machen heute am Sonntag die BELUGA soweit klar, dass wir morgen starten können. Viel klarmachen müssen wir eigentlich nicht, aber ein bisschen gibt’s immer zu tun. Sabine backt frisches Brot, Ralph sichert die Kaffeemaschine (was er seit langem schon wollte) und tankt frisches Trinkwasser. Eben die 1000 Kleinigkeiten des Bordalltags … eben das harte und entbehrungsreiche Leben auf See.

Morgen, Montag 31.10 werden wir hier planmäßig in See stechen und die 130NM bis Teneriffa segeln. Wir sollten laut Wetterbericht mäßige Winde und nahezu keine Welle haben. Wir werden – wie immer – sehen wie es in der Realität dann aussieht und werden uns aus Radazul melden.

In diesem Sinne: Viele Grüße von Madeira und

Bleibt uns gewogen !

 

Sabine & Ralph

Mittwoch, 26 Oktober 2022 10:57

Unserem Etappenziel entgegen

Wir verlassen die Marina „Quinta do Lorde“ auf Madeira am 19.10.2022 um 10:30 um die 270NM aus die Kanaren zu segeln. Ziel: Marina Rubicon bei Playa Blanca im Süden Lanzarotes.  Zwischen der Marina „Quinta do Lorde“ und den südlich davon liegenden „Ilhas Desertas“ erleben wir eine kurze und unangenehm steile Welle, verursacht durch den W-Wind, welcher uns noch lange begleiten sollte.

Die „Ilhas Desertas“ wurden unter Naturschutz gestellt und sind für Ankerlieger nur mit Permit erreichbar. Vorbeisegeln geht natürlich Problemlos. Wir haben W-Wind und eine sehr kurze wenngleich nicht hohe aber dennoch unangenehme Welle begleitete uns bis zu den Ilhas Desertas.

Die „Ilhas Desertas“ passieren wir E-lich um uns diese Wellen des W-Windes zu sparen. Daher: Erste Stunde „Waschmaschine“ bis wir hinter den Inseln sind, danach easy going. Für unseren Mitsegler Marco das erste Erlebnis auf dem Atlantik und seinen atlantischen Fähigkeiten. Marco macht das recht gut: Sobald der Magen flau wird, geht die Nase in den Wind und die Augen auf den Horizont. Das verbessert die Befindlichkeit enorm. Diese Strategie half ihm zumindest über den ersten Tag. Ab dem zweiten Tag begann es deutlich weniger zu werden und als sich ein Körper endlich dran gewohnt hatte, waren wir auch schon auf Lanzarote.


Wir konnten – mehr oder weniger schnell – den ganzen Tag und auch die Nacht über segeln. So ziemlich alles zwischen 3kn und 9kn konnte man auf unserer Logge ablesen. Wind war – wie vorhergesagt – zwischen 5kn und 15kn. Also nichts, was Rekorde verursachen könnte.

Am späten Nachmittag schlief der Wind dann ganz ein. Wir hatten das vorhergesagte Flautenfenster erreicht ! Also Maschine an. Um 02:30 hatten wir offensichtlich unser Flautenfenster durchfahren. Wir konnten unsere Genua setzen und mit zwischenzeitlich auf N gedrehtem Wind mit ca. 5+kn dahingleiten bis kurz vor unser Ziel die Marina Rubicon im Süden Lanzarotes.

Zwei Tage später, am 21.10.2022 um 10:00 – ziemlich genau 48h nach unserer Abreise – machen wir in Rubicon fest. Hier muss uns Marco leider wieder in ein paar Tagen verlassen. Sabine und Ralph haben noch bis zum 31.10. gebucht. Nach der Sprintstrecke „Lissabon – Lanzarote“ tun ein paar Tage Ruhe gut !


Marina Rubicon

Die Marina Rubicon ist eine Retortenstadt, welche ausschließlich aus Hotels und Ressorts besteht und das Gebiet der Marina als „Comercial Area“ nutzt. Ein Restaurant am nächsten. Ein Laden nach dem Anderen. Von Ferrari über Gucci bis Rolex ist hier alles zu finden. Viele italienische Kneipen die köstliche Pizza und Pasta servieren, aber auch ein TeX-Mex Steakhaus und ein Inder sind hier zu finden. Für unser Abschiedsessen mit Marco hatten wir uns den Inder ausgesucht. Sehr empfehlenswert und lecker. Wir werden sicherlich wieder hierher kommen.

 

 

Viele Grüße von Lanzarote

Bleibt uns gewogen !

 

Sabine & Ralph

Dienstag, 25 Oktober 2022 10:55

Madeira, eine Insel wilder Schönheit

Gemeinsam erkundeten wir - wie berichtet - am nächsten Tag die Umgebung. Eine gemeinsame Wanderung führte uns in den Norden Madeiras: Naturbelassene Schönheit. Buchten mit tosenden Wellenbergen, welche an den Felsen zu zerbersten scheinen. Wunderschön ! So hangelten wir uns von Bucht zu Bucht, von Fotomotiv zu Fotomotiv.

Am nächsten Tag fuhren wir dann per Mietwagen nach Funchal. Selbst auf der Straße durften wir erfahren was mit dem Spruch „Auf Madeira gibt’s zwei Arten von Straßen: Steil bergauf oder steil bergab“ gemeint ist. Wunderschöne Landschaften ziehen an uns vorbei. Den Airport von Funchal – eigentlich eine riesengroße Brücke – unterquerten wir auf der Straße, welche drunter durch führt. Spektakuläre Kulisse !

Dank unserer kompetenten Reiseführerin „Tante Google“ durften wir auch die sehr engen Straßen von Funchal durchqueren. Am Parkhaus im Hafen angekommen wurden wir mit einer Dusche von oben bedacht: Es regnete wie aus Eimern ! Mit unserer langjährigen Erfahrung :-)) beschlossen wir bewährte Strategien anzuwenden: Wir setzen uns in ein Kaffee !

Nachdem die Dusche wieder leer war, setzen wir unsere Funchalerkundung fort. Unser Urteil über Funchal: Sehr schöne Gebäude, eine nette Architektur, die portugiesische Art das Fassadengestaltung zeiht sich hier fort: Kacheln an vielen Hauswänden und sehr schön bemalte Haustüren. Alles in allem jedoch enorm touristisch. Wir schauen uns die berühmte Markthalle an: 30% Fischmarkt, den Rest überschreiben wir mit Souvenirs aller Arten. Vom handgemachten Kleidungsstücken über Handtaschen über Lebensmittel, ob getrocknet oder frisch, bis zu Käutern und Weinen aller Art. Hier finden wir alles, was der Mensch nicht braucht und das noch zum doppelten Preis, wie es die rund umliegenden Läden anbieten. Tourismus hinterlässt auch hier seine Spuren.

Am späten Nachmittag kommen wir voller Eindrücke in die Marina „Quinta do Lorde“ zurück auf die BELUGA. Mit Souvenirs beladen wollen wir die BELUGA entern. Doch das gestaltet sich nicht ganz so einfach: Eine Seite unseres Anlegefingers (Catway) ist gebrochen. Die zweite Seite lässt gerade noch auf sich warten. Zu unserem Glück: Die BELUGA hängt noch am Steg. Bevor sich jedoch die BELUGA mit samt dem Catway und unserem unbewohnten Nachbarn (eine Moody 44) auf die Reise durch den Hafen macht, verständigen wir die Marineros. Diese kommen und staunen nicht schlecht. So verlegen wir im Hafen an einen anderen Platz. Unser Stegnachbar bleibt jedoch am Finger hängen?! No Risc, no fun ! Der Fingersteg soll am nächsten Tag (Mittwoch) repariert werden. Naja, wir werden es beobachten.

Das Wetter verschob unsere Abreise um einen Tag. Wir werden am Mittwoch, statt wie erstmals geplant am Dienstag abreisen. Am Mittwoch, dem 19. 10. 2022 machen wir uns auf die Überfahrt auf die Kanaren. Wir rechnen mit ca. 48h Fahrtzeit. Laut Wetterbericht hat das „kleine“ Flautenfenster auf unserem Weg leider auch gerne mal Potenzial für 20h Maschine. Nach einem Tankstopp im der Marina und neuen 250ltr Diesel (für 1,75€/L) verlassen wir um 10:30 die Marina in Richtung Kanaren. Wir haben unsere Route so gewählt, dass wir – Marco zuliebe – möglichst lange im Wellenschatten Madeiras verbleiben. Mal sehen ob es dann klappt … die Auflösung könnt ihr im nächsten Blog lesen.

In diesem Sinne: Viele Grüße von Madeira und

Bleibt uns gewogen !

 

Sabine & Ralph

 

Dienstag, 18 Oktober 2022 08:41

Karge Schönheit

Karge Schönheit

 
 
 

Nach unserer Ankunft hatten wir 2 Tage „Klar Schiff“. Ganze 2 Tage, weil wir in dieser netten Marina die Umwelt erkunden wollten. Quinta do Lorde Marina ist eine Retortenstadt, bei der alle Gebäude als Hotel oder Bungalow betrieben werden. Sehr schön aufgebaut in den vulkanischen Hügeln gliedert sich der Hazienda Baustil perfakt ein  Am Rande der Marina, die integraler Bestandteil der Bungalowsiedlung ist, sind einige Geschäfte und eine ! Kneipe. DIE Kneipe "Skippers Bar" scheint aber auch die Einzige im weiten Umkreis. Bier ist lecker, aber im verhältnis zu Povoa enorm teuer. Zahlten wir in Povoa rund 1€ pro Bier sind hier schon 3.10€. Preise wir in Lissabon. Aber neidlos mussten wir feststellen: Hier gibt’s den leckersten Apfelkuchen in diesem Teil des Atlantiks.

 


Zwischenzeitlich ist Marco zu uns gestoßen Er wird mit uns auf die Kanaren segeln. Apropos segeln: Es kommt hier deutlich W-Wind auf, teilweise sogar SW-Wind. Am Tag nach unserer Ankunft hatten wir den Dienstag (18.10.2022) als Abfahrtstag im Auge. Am Montag erneuter Blick in den Wetterbericht: Am Dienstag gibt’s viel Wind uns noch mehr Welle … bis zur Hälfte unserer Strecke. Danach gibt nur noch Welle. Mit Wellenhöhen von knapp 3mtr und 5kn Wind.

Wir verschieben unseren Abfahrtstag daher auf Mittwoch. Dort soll's wohl besser aussehen. Wir werden es erleben, wie immer.

 


Durch unsere „Startverschiebung“ haben wir einen Tage mehr für Madeira. Wir wollen uns einen Mietwagen nehmen und Madeira erkunden. Heute am Montag machen wir uns auf eine Bergwanderung in der Nähe. Fotos hiervon findet ihr in diesem Bericht. Die Landschaft auf Madeira ist beeindruckend: Vielfarbig, karg bewachsen, mal hügelig, mal alpin mit sensationellen Aussichten auf Buchten. Die Blumeninsel ist wohl eher auf der W und N Seite, also „gegenüber“ von uns. Wir werden das morgen sehen, wenn wir unseren Mietwagen haben.

In diesem Sinne: Viele Grüße von Madeira und

Bleibt uns gewogen !

 

Sabine & Ralph

Sonntag, 16 Oktober 2022 00:06

Unsere BELUGA gibt alles

Bei der Planung unserer Überfahrt von Lissabon nach Madeira hatten wir 2 Alternativen im Auge: Die eine zielte von Lissabon direkt nach Westen, um den Orcas zu entgehen und schnellstmöglich die Nordwinde zu erreichen. Die zweite zielte nach Süden, sich im spitzen Winkel von der Küste entfernend, um möglichen Wellenbergen auf dem Atlantik zu umgehen. Je nach Wetterentwicklung.

Pro's und Con's

Die erste Alternative bringt uns möglichst schnell von den durchgeknallten Orcas weg, kann aber sehr hohe Wellen mit sich bringen. Die zweite Alternative birgt die Gefahr der Orcas vor der portugiesischen Küste hält uns aber im Wellenschatten der Atlantiktiefs. Je nach Wetterlage ist mal die eine und mal die andere richtiger. Die Richtige gibts hierbei eher nicht, oder ?

Abfahrt war geplant am Montag. Montag morgen aufstehen, herausgucken und …. Regen, Gewitter und Wetterleuchten. Danach ein Blicke in Seaman Pro, unserer Wettersoftware an Bord. Der Streckenwetterbericht bei Abfahrt am Montag: Grütze soweit das Auge reicht: Viel Wind, Welle bis 3,8mtr und Gewitter sowie Regen. Alternative gesucht ! Wir spielen unsere Routing-Alternativen durch. Tag wechseln, Alternative wechseln … Danach kommen wir zu dem Ergebnis, wir fahren einen Tag später, also am 11.10 auf Alternative 2 ! Danach Mail an den Zielhafen: Wir werden einen Tag später ankommen !

Gewählt und Gewonnen !

Die Abfahrt am 11.10 gestaltet sich, wie im Streckenwetter prognostiziert, als sonnig und schwach windig. Wir legen um 10:00 ab und dieseln erstmal wie im Streckenwetter bereits zu sehen war. Viele andere Yachten laufen mit uns aus. Zunächst als Perlenkette, dann trennen sich die Wege. Alternative 1 biegt nach Westen ab, die Alternative 2 bleibt auf Südkurs.

Wind soll erst ab 17:00 aufkommen. Fast pünktlich um 16:30 kommt Wind auf. Was für eine Vorhersage ! Whow, Kompliment an die Jungs und Mädels der Wetterwelt. Die Präzision der Prognose sollte im gesamten Streckenverlauf auch so perfekt bleiben. Wir setzen Segel ! Zunächst nur die Genua um abzuwarten wie sich das Wetter entwickelt. Schliesslich misstraut ein Schwabe allem, auch dem Wetterbericht. 15Kn raumer bis vorlicher Wind. Also die Genua raus, auf Vollzeug. Da würde uns das Großsegel ohnehin nicht helfen. Schattet sonst die Genua ab. Schön an der prognostizierten Kante der hohen Welle vorbei. Klappt perfekt !

Auf dem Breitengrad von Lagos sollten die Wellenberge an uns vorbei sein. Wir drehen auf SW Kurs: 235°. Anlieger auf Madeira ! Noch gute 400NM. Zwischenzeitlich frischt der Wind auf 20 bis 30 Knoten auf. Die BELUGA trägt die Genua noch immer voll, ohne Reff, ohne Schräglage bei achterlichem Wind. Wir rauschen mit über 8kn teilweise mit über 11kn Fahrt durch den Atlantik. Das Großsegel bleibt wegen Abschattung der Genua geborgen. Im Streckenwetter hatten wir für Mittwoch Welle bis 2,5mtr vorhergesagt. Jedoch aufgrund der Seegangszeiten konnten wir mit einer langen Welle rechnen. Genau so trat es ein. Am Mittwoch war „Waschtag“. Wir kamen uns vor wie im Hauptwaschgang. Auf und Nieder immer wieder … so hamas gestern gmacht, so mach mers heut. War jedoch kein Problem, die BELUGA bleibt Vorwind stabil auch in 30kn Böen. Wie prognostiziert klang die Welle ab Donnerstag zunehmend ab. Zwischenzeitlich haben wir Etmale von über 170NM gesegelt, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 7kn entspricht … und das: nur mit Genua.

Hello again !

In der Nacht zum Donnerstag geht ein AIS Alarm los ! Ein anderes Schiff kreuzt unsere Kurlinie mit weniger als 1 NM Abstand ! Blick auf unseren Kartenplotter zu Identifizierung des Schiff, welche die "Dreistigkeit besitzt uns zu wecken“ ! Das Ergebnis löst eine Lachtirade aus: Unsere Kurslinie wird vom Katamaran „PIRI PIRI“ gekreuzt. Die PIRI PIRI lief in Lissabon eine halbe Meile hinter uns aus. Dort bog sie aber bald nach Westen ab. Vermutlich um die Nordwinde der Alternative 1 auszunutzen. „Haben die denn nicht auch die Wellenprognose gesehen ?“ schoss mir in Lissabon durch den Kopf. Nach ca. 300NM einen Katamaran auf Vorwindkurs wieder zu treffen, bedeutet für eine dicke Lady wie die BELUGA einen Ritterschlag ! Wir haben das Gefühl die BELUGA ist auch um einige Zentimeter gewachsen :-)) Auch ich bin sehr stolz die offensichtlich richtige Wahl des Routings getroffen zu haben. Zumindest stellt Sabine anerkennend fest, dass wir bislang auf allen Langstrecken erstaunlich „akzeptable Bedingungen“ hatten. Für alle NICHT- Schwaben: Eine solche Bemerkung aus dem Mund eines Schwaben ist als Euphorieausbruch zu deuten. Ich deute dies also auch für mich als Ritterschlag :-))

Theorie und Praxis

Im weiteren Verlauf des Donnerstags stellen wir fest, dass wir am Freitag – statt wir geplant am Samstag - ankommen könnten, wenns so weiter läuft. Unser B&G Kartenplotter zeigt eine ETA (Estimated Time of Arrival) an. Offensichtlich wurden diese ETA von Daysailorn umgesetzt, da eine Uhrzeit, aber kein Datum angezeigt wird. Offensichtlich muss das jemand entwickelt haben, bei dem Segeln immer "Abfahrt und Ankunft am gleichen Tag" bedeutet. Anders können wir uns das nicht erklären.

Endspurt im Atlantik

Porto Santo taucht im Morgenlicht auf. Fast da !Am Donnerstag Nachmittag hatten wir noch 120NM bis zum Ziel. Das sollten wir bei den Bedingungen locker erreichen. Am Freitag lässt uns der Wind dann auch den letzten Meilen ein wenig im Stich. Wir haben „nur noch“ 10-15kn Wind. Die Welle ist dadurch zwischenzeitlich weg. Wir starten den Diesel. Schließlich wollen wir Freitag bei Tageslicht ankommen. Gegen 09:00 haben wir vor Porto Santo dann Internet an Bord. Kurze Mail an den Zielhafen „Quinta do Lorde“: Wir kommen doch nicht erst Samstag, sondern bereits am Freitag. Antwort: Welcome ! See you later …

... and finally ...

Im Anflug auf Madeira wurde es nochmals ein wenig Gegen 16:00 liegen wir in Quinta do Lorde fest. Müde aber glücklich. Wir haben einen echt schönen Ritt hinter uns. Auf unserer Tour die erste Etappe über 500NM zu zweit. Hat super geklappt. Bordroutine ist eingespielt. Schlafrhythmus passt. Unser „Wohnmobil mit Stützsegel“, die BELUGA hat eine Superperformance abgeliefert. Schnell, zuverlässig, klöterfrei auch in den Schränken und auch bei über 2 mtr Seegang trocken segelnd. So langsam ist unsere BELUGA eine echte Wucht. Wir lernen sie täglich mehr zu schätzen, sie wird täglich mehr zum „Familienmitglied“. Nachdem unsere Heimat Baden-Württemberg mit dem Titel "THE LÄND" wirbt, beschliessen wir unsere BELUGA nach dieser Idee "s' BELUGÄLE" zu nennen. Wir schaffen das allerdings für ein bisschen weniger als 50 Mio :-))

Gute Vorsätze ...

Nach dem Cap wurde es dann sehr viel ruhigerSabine und ich beschliessen: Das Erste was wir nach unserer Ankunft tun werden: Wir gehen in die Hafenkneipe uns saufen uns einen an. Gesagt getan: Sabine mit zwei Galau und ich hatte zwei Bier ?!?! Dann wurden die Augenlider schwer. Also zurück aufs BELUGÄLE und ausschlafen.

Ausgeschlafen und Zufrieden berichte ich heute aus Quinta do Lorde. Die Marina ist super freundlich. Der formale Check in auf Madeira wird von der Marina bewältigt, das Personal ist mehrsprachig. Wäre nicht das Dinghy kaputt, hätten sie uns per Dinghy sogar zum Liegeplatz gebracht. So helfen sie eben „nur“ beim Anlegen. Sehr empfehlenswert ! Wichtig dabei: Ihr solltet reservieren ! Und zwar einige Tage im Voraus. Die Marina ist sehr gefragt und nicht sehr groß. Daher je früher desto besser.

... und wie gehts weiter ?

So wie es aussieht werden wir bereits am Dienstag weiter auf die Kanaren segeln müssen. Laut Wetterbericht soll ab Freitag Südwind dominieren. Echt blöd, wenn man nach Süden will. Die Welle wird mit weit über 3mtr vorhergesagt. Gegenan knüppeln bei dieser Welle ist nicht unsere Zielsetzung. Diese Wetterlage soll dann für mindestens 7 Tage so – oder so ähnlich - bestehen bleiben. Das gibt Madeira und Quinta do Lorde nicht her. Daher: „Leinen los“ bereits am Dienstag, damit wir die ruhigeren Kanaren noch bis Donnerstag erreichen. Aber bis dahin kann sich Wetter gerne auch nochmals ändern. Siehe Cascais. Also ruhig Blut und Wetterprognosen beobachten. Die Prognosen der Wetterwelt haben uns noch nie im Stich gelassen. Im Gegenteil sehr präzise und sehr genau: Sie hatten den einsetzenden Wind am Dienstag auf 30min genau vorhergesagt ! Was für eine Leistung. Und nun noch der „Schwabenanteil“: Die Bewölkung war ein bisschen dichter als vorhergesagt. Der Schwabe muss halt immer was zu meckern haben und gibt’s nix, dann sucht er was :-)) Im Ernst: Diese Vorhersagen sind jeden Cent wert und manchmal auch ein bisschen mehr !

In diesem Sinne: Viele Grüße von Madeira und

Bleibt uns gewogen !

 

Sabine & Ralph

Samstag, 08 Oktober 2022 11:52

Die nächste Etappe ...

Nach einer Woche Cascais bereiten wir uns auf unsere nächste Etappe vor. Diese führt uns nach Madeira. Mit über 500 NM ist dies die bisher längste Etappe welche Sabine und ich auf der BELUGA fahren. Die Biskaya Querung war mit guten 350NM knapp einen Tag kürzer. Der Wetterbericht ist derzeit noch ein wenig wankend was Wind- und Wellenvorhersage betrifft. WINDY scheint uns den Montag zu empfehlen, Seaman Pro eher den Sonntag. Wir werden in beiden Fällen mindestens einen Tag mit Wellenhöhen über 2mtr segeln, die Frage ist nur, wann setzt der Wind ein. Seaman Pro sagt eher bereits am Montag Wind an, WINDY eher erst am Dienstag. Dann sollten wir mit Windgeschwindigkeiten zwischen 15kn und 25kn sehr gut segeln können. Da wir aus dieser Etappe keine unnötige „Dieselverbrennungsaktion“ machen wollen werden wir nicht nur den Wetterbericht, sondern auch den Himmel aufmerksam beobachten.

Unsere Route wird uns zunächst ca. 70NM nach Westen führen. Dort erhoffen wir uns mehr Wind als in der Bucht von Lissabon. Das ist ein geschützter Seeraum, welcher die vorherrschenden N-Winde stark abschattet. Mit unserer W-Bewegung wollen wir auch genügend Seeraum zwischen uns und den Orcas schaffen. Diese wurden bislang nur in Küstennähe beobachtet. Wir werden uns direkt südlich vom Verkehrstrennungsgebiet halten. Dort sollte ausreichend viel Verkehr sein, um keine Orcas zu haben. Danach geht’s streng nach SW. Mit Wind von achtern könnte das Ganze eine ordentlich Schaukelei werden. Aktuell haben wir die Wahl zwischen Diesel und Welle ... leider ohne wesentliche Veränderung in der nächsten Zeit. Das Azorenhoch brinmgt entweder Flaute oder Wind mit Welle. Ich fürchte, da müssen wir eben durch :-)) Wir werden berichten ...

 

In diesem Sinne: Viele Grüße aus Lissabon und

Bleibt uns gewogen !

 

Sabine & Ralph

 

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Donnerstag, 06 Oktober 2022 10:49

Ein Tag in Lisabon

Nachdem wir alles erledigt haben, was es so zu erledigen gibt, ist heute (Donnerstag, der 6te Oktober) unser Lissabon Tag. Um 11:30 geht’s mit der Metro von Cascais nach Lissabon Vorbei an bekannten Orten wie Estoril und Belem. Auch sehen wir unsere „Wunschmarina“ Oeiras, welche leider keinen Platz mehr mehr für uns hatte. Derzeit sind die Marinas rund um Lissabon wegen der Orca-Angriffe sehr voll. Alle Segler mit Destination Mittelmeer bleiben in den Marinas rund um Lissabon Aktuell sind keine neuen Orca-Angriffe mehr berichtet. Mag auch daran liegen, dass derzeit keiner fahren mag ?

Angekommen in Lissabon geht’s in die berühmte Markthalle. Proppenvoll der Laden ! Wir (die Besatzung der AZZURRO und der BELUGA) bekommen keinen Platz mehr. Alle beim Mittagessen. Hier gibt’s allerdings so ziemlich alles was man sich vorstellen kann. Süßes und herzhaftes, von Törtchen über Hotdog bis hin zum Rollbraten mit Kartoffelpüree. Uns ist der Laden allerdings vieeeel zu voll !

So beschliessen wir genug gesehen zu haben und verlassen die Markthalle wieder um uns in ein nettes Kaffee zu setzen. Von dort geht’s mit der berühmten Lissabonner Tram in die Altstadt. Hurra ein Eisdiele ! Wir genehmigen uns ein schönes, leckeres Eis !

Danach mit der Tram 28 einmal rund durch Lissabon Enge Gassen mit einer breiten Bahn … ? Teilweise könnte man die Post aus der Tram direkt in den Briefkasten werfen. So manches mal überlege ich, ob ich mit meiner Kamera – aus dem Fenster gehalten – nicht den vorbeigehenden Fußgängern eine Kopfnuss verpassen werde. Also Kamera hoch halten.

Lissabon empfinden wir als eine sehr laute Stadt. Wahrscheinlich ist das bei allen grossen Städten so. Schließlich kommen wir aus idyllischen kleine Dörfchen und Ankerbuchten und haben Lautstärke schon länger nicht mehr erlebt. Als krönenden Abschluss besuchen wir das berühmte Kaffee de Belem. Muss man gesehen – aber vor allem gekostet haben. Die berühmten Törtchen sind einfach alle köstlich ! Nach einem Abstecher zum Abendessen kehren wir geschafft wieder zurück nach Cascais … und nach einem geselligen – und lauten – Absacker wieder zurück nach Hause auf die BELUGA. Endlich Ruhe !

In diesem Sinne: Viele Grüße aus Lissabon und

Bleibt uns gewogen !

 

Sabine & Ralph

Sonntag, 02 Oktober 2022 11:07

… 190° C?